»Ihre Apothekendaten helfen uns, für ein faires Honorar zu kämpfen«

Die meisten Apotheken denken, Kammern und Verbände hätten automatisch alle relevanten Struktur- und Abrechnungsdaten. Dem ist jedoch nicht so. Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands (DAV), Thomas Dittrich, bittet daher alle Inhaber um mehr Mithilfe: Eine breitere Datenbasis würde die Verhandlungsposition der Apotheken gegenüber Politik und Krankenkassen deutlich stärken. Konkretes Beispiel: Der Z-Datensatz bei Rezepturen.

»Die Apotheken selbst sind Quelle vieler Daten mit hoher Qualität, doch nicht alle stehen automatisch der Standesvertretung zu Verfügung«, erläuterte Dittrich bei einem Vortrag zu »Apotheken im Datenkosmos« vergangene Woche beim PZ-Management-Kongress auf Mallorca. Für Verhandlungen mit den Krankenkassen oder auch bei der Argumentation mit der Politik sowie zur Marktbeobachtung und für wissenschaftliche Studien brauche es aber eine breite Datenbasis, zum Beispiel Umsätze und Absätze von OTC-Medikamenten, die Strukturdaten der Apotheken, angebotenen Dienstleistungen et cetera. Weiterlesen…

Erschienen auf https://www.pharmazeutische-zeitung.de am 11.04.2022